"Made in Germany"
Wirtschaft in Deutschland
In allen Sphären der Erde: Wittenstein stellt Technik vom Meer bis ins All. mehr...
Der bilaterale Handel zwischen Deutschland und Japan ist im Jahr 2004 deutlich gewachsen: Im Vergleich zum Vorjahr legten Importe aus Japan um 7,2 Prozent auf 21,1 Milliarden Euro deutlich zu, die deutschen Exporte nach Japan stiegen auf 12,6 Milliarden Euro an. Nach China bleibt Japan auch 2004 sowohl von der Export- als auch der Importseite der wichtigste Handelspartner Deutschlands in Asien. Dennoch: Gemessen am gesamten deutschen Außenhandel sind ein Exportanteil von 1,8 Prozent und ein Importanteil von 3,6 Prozent gering und entsprechen bei weitem nicht dem Potenzial des Handels zwischen der zweit- und drittgrößten Volkswirtschaft der Welt. Parallel zur Entwicklung des bilateralen Handels stiegen auch die Direktinvestitionen. Die deutschen Investitionen in Japan verfünffachten sich und auch japanische Unternehmen investierten mit 638 Millionen Euro beträchtlich mehr als 2002.
Die Zusammenarbeit in den Bereichen Wissenschaft und Forschung ist in den letzten Jahren stetig ausgeweitet und vertieft worden. Heute gibt es in den Naturwissenschaften und besonders in der Medizin, die Deutschland und Japan über eine jahrhundertealte Tradition verbinden, hochrangige Kooperationsprojekte mit namhaften Forschungsinstituten und Universitäten auf beiden Seiten. Allein zwischen deutschen und japanischen Universitäten gibt es mehr als 200 Kooperationsvereinbarungen und einen regen wissenschaftlichen Austausch.
Der kulturelle Austausch zwischen Japan und Deutschland ist trotz der großen Entfernung zwischen beiden Ländern intensiv und vielseitig. In beiden Ländern bestehen zahlreiche Freundschaftsgesellschaften, Städtepartnerschaften und Musikgesellschaften. Am 9. Dezember 2004 wurde der offizielle Startschuss für das "Deutsche Haus Tokyo" gegeben: eine gemeinsame Unterbringung von vier bundesgeförderten Institutionen (Goethe-Institut, Deutscher Akademischer Austauschdienst, Deutsches Institut für Japanstudien/DIJ, Fraunhofer-Gesellschaft) und einer Reihe nicht geförderter Institutionen mit Deutschland-Bezug aus Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft (Ostasiengesellschaft/OAG), Handelskammer u.a.) in einem gemeinsamen Gebäude. Mit dem "Deutschen Haus" soll im Zentrum Tokios ein Ort der Begegnung und des Austausches zwischen beiden Ländern entstehen. Besondere Bedeutung kommt auch dem Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin (JDZB) als wichtigstem und breit gefächert angelegtem bilateralen Institut mit den Schwerpunkten Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Politik zu. Das JDZB ist gleichzeitig deutsches Sekretariat des Deutsch-Japanischen Forums.
www.botschaft-japan.de (Offizielle Vertretung Japans in Deutschland)
www.tokyo.diplo.de (Dt. Botschaft in Japan)
www.dihkj.or.jp/de/deindex.html (Dt. Industrie- und Handelskammer in Japan)
www.goethe.de/ins/jp/tok/deindex.htm (Goethe-Institut Tokyo)
www.jdzb.de (Japanisch-Deutsches Zentrum Berlin)